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 Eine Geschichte... von Moe

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Moena
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BeitragThema: Eine Geschichte... von Moe   So Aug 24, 2008 7:30 pm

nun hier das was ich bisher habe:

Grün waren die Blätter. Die Blätter welche an jenem Baum wuchsen, der einen Stein mit seinen Wurzeln umfasste. Einen Stein, welcher nicht zu den anderen Steinen der Umgebung passte, denn diese waren grau und stellenweise grün und braun wo flechten und Moose sich breit gemacht hatten, doch dieser war schwarz, von matten Glanz welcher nicht wie andere Steine von Schmutz und den Blättern des Baumes bedeckt war, denn eine sonderbare Aura schien den Stein davon abzuhalten schmutzig zu werden. Nicht einmal der Baum konnte daran etwas ändern, wohl konnte Er ihn aber umschließen mit seinen dicken Wuzelsträngen. Die Oberfläche des Steins war uneben, versehen mit Kratern die ebenfalls kleine Krater aufwiesen. Der Stein samt Baum stand auf einem Hügel welcher seinerseits in einem Wald stand. Der Hügel war nicht sehr hoch aber seine Höhe reichte aus um den Baum von dem Er gekrönt wurde, höher wirken zu lassen als alle anderen, wenn man ihn von weitem betrachtete. Der Baum, eine Eiche war es, war von ungewöhnlicher Form selbst wenn man außer acht ließ dass seine Wurzeln auf einer Seite einen mächtigen Stein umfassten, war da immer noch der dicke Stamm dessen Rinde sich nicht gerade, von unten nach oben verlief, sondern in einer Spirale um den Baum herum, ganz so als drehe sich der Baum ganz langsam aber die Wurzeln blieben am gleichen Ort. Dies, und der schwarze Stein waren der Grund weshalb jedes Jahr kurz nach Frühlingsbeginn sich die Bewohner, welche in der Nähe wohnten, dort trafen und ein Fest feierten. Einerseits um den Geist zu erheitern den sie im Baum vermuteten, andererseits um den Stein zu grämen denn er, so hieß es sei durch und durch böse und wenn der Baum nicht wäre würde Er sich von seinem Platz abwenden und wie von Geisterhand geschoben den Hang hinab rollen und sich einen Weg durch den Wald bahnen, nur darauf bedacht zu zerstören. Aber der Baum stand und Er sah Gesund aus, fand Dereton. Er war einer der Jüngeren die in der Nähe wohnten und war damit beauftragt die Wurzeln des Baumes von Moos zu befreien welches dem Baum die Kraft entzog und das Licht der Sonne nahm. Schon bald war seine Arbeit getan und Er schritt zurück um noch einmal drüber zu schauen. Alles war sauber jetzt musste Er nur noch das Moos wegschaffen. Weit musste Er jedoch nicht gehen, denn Er kannte eine Stelle, einen Hohlraum zwischen dem Baum und dem Stein, wo genug platz war um ein wenig Moos zu verstecken. Er brauchte nur eine dicke Wurzel hinauf zu klettern und das Moos in das dort auftauchende Loch zu werfen, und genau das tat Er, nachdem Er sich vergewissert hatte dass ihn keiner beobachtete, denn es wurde nicht gern gesehen, dass jemand auf dem heiligen Baum herum kletterte. Dereton jedoch hatte keine Angst vor dem Stein und Er glaubte auch nicht dass ein Geist in dem Baum wohnen würde. Als Er wieder hinab geklettert war legte Er eine Hand auf den Stein und spürte wie warm Er war, denn die Sonne schien fast den ganzen Tag darauf und war nun kurz vorm untergehen. Er ließ vom Stein ab, als Er hörte wie jemand seinen Namen rief. Er wandte sich noch einmal dem Baum zu und fragte sich woher das Zeichen auf der Wurzel kam. Es war vor gut drei Jahren dort aufgetaucht und schien ein Auge darzustellen. Wie immer konnte Er sich keinen Reim drauf machen und ging den Hügel hinab zu seiner Mutter, welche ihn gerufen hatte.
>>Ist der Baum sauber?<< fragte sie.
Er verdrehte die Augen, >>sauber und der Stein ist auch noch am selben Fleck wie vorher<<
>>Dann kannst du ja deinem Vater helfen die Sitzstämme auf den Hügel zu tragen. Er hat sie schon gehackt, aber du kennst ja deinen Vater der würde die auch alleine da rauf schaffen und dabei eine Schneise durch meine Beete bahnen. Also spurte dich bevor es zu spät ist.<<
>>Wir wollen ja keinen Ärger und da es genau diesen geben würde, wenn Er die Teile durch deine Beete tragen würde, werde ich schon auf ihn aufpassen<<. Er machte sich auf zu dem Ort wo schon gestern sein Vater an den Stämmen gehackt hatte, und wusste genau dass ihn seine Mutter noch ein klein wenig nach sah und dabei so unergründlich schmunzelte wie sie es immer tat wenn sie glaubte dass keiner hinsah. Genau wie Er hatte sie hatte braunes Haar, die Augen jedoch hatte er von seinem Vater, braun wie die meisten in dieser Gegend. Die von Liéna, seiner Mutter, jedoch waren von einem intensiven dunklen grün, ebenso die seiner Schwester Niéna.
Bald schon hatte Er seinen Vater erreicht und das gerade rechtzeitig um ihm die Axt aus dem Gürtel zu klauben bevor diese sich Selbständig machen konnte.
>>Eine Axt im Fuß tut weh Bereton Vater meiner selbst, das sag ich dir, auch wenn ich dort noch nie eine hatte<< Er grinste seinen Vater an.
>>Statt dich über mich zu beklagen und zuzusehen wie ich hier schuffte solltest du dir lieber auch einen nehmen<<. Er hatte ebenso braunes Haar wie das seines Sohnes, jedoch war es kürzer, es reichte kaum aus um die Ohren zu bedecken. Seine buschigen Brauen und seine ständig in falten liegende Stirn ließ ihn aussehen als gäbe es nichts das ihn jemals erfreuen könnte und dieser Eindruck wurde von seinem kurzen aber großflächigen Bart noch verstärkt. Aber Dereton wusste es besser, ebenso alle die ihn genauer kannten, denn Er hatte durchaus Humor und war im Grunde ein prima Kerl.
Gemeinsam gingen sie nun gen Norden dort wo der Hügel stand. Während Dereton seinen Stein den Hügel hinauf rollte, trug sein Vater ihn die ganze Strecke bis oben zur Feuerstelle in der nähe des Baumes. Oben angekommen stieß Dereton seinen Klotz um und sein Vater ließ den seinen Fallen.
>>Du hättest auch etwas leichteres Holz nehmen können.<< beschwerte sich Dereton.
>>Leichteres Holz? Holz ist immer schwer und dieses hier ist noch recht leicht. Es stammte von einem Baum der schon seit Jahren tot in einer Astgabel hing. Frisches Holz wäre sicher doppelt so schwer gewesen<< mit einem Nicken in die Richtung aus der sie kamen bedeutete Er seinem Sohn dass es noch mehr zu schleppen gab und gemeinsam machten sie sich auf den Weg zurück um das Feuerholz zu holen.

Die Sonne war schon lange unter gegangen als vom Hügel her ein leises, wenn auch deutliches Geräusch erklang. Nur war keiner da um es zu hören außer der Quelle des Geräusches selbst. Es klang als versuche Jemand einen Baum zu fällen, bestückt mit einem kleinen Messer. Eine Mischung aus kratzen und schaben. So unerwartet es kam, so verschwand es auch und nichts blieb zurück als das rascheln der Blätter.

Eine Windböe kündigte den neuen Tag an, kurz bevor die Sonne auf ging. Das Laub raschelte und die Äste der Bäume dehnten sich, ganz so als reckten und streckten sie sich, um die Schlaftrunkenheit der Nacht zu vertreiben. Und sie waren nicht die einzigen in die plötzliche Bewegung fuhr. Niéna und Dereton taten es ihnen gleich. Was bei den Bäumen die Böe war, war bei den Geschwistern ihre Mutter, nur half das strecken reichlich wenig um die Müdigkeit zu vertreiben.
>>Na kommt schon. Es gibt viel zu tun und ihr wollt doch nicht das Fest verschlafen.<<
Dereton schritt durch die Türe nach draußen, dicht gefolgt von seiner Schwester.
>>Ich bin schon wach.<< brachte Er gähnend hervor. Er watschelte hinüber zum Bach um sich mit ein paar Spritzern Wasser, endgültig vom Schlaf zu trennen. Seine Schwester blieb bei ihrer Mutter.
>>Warum müssen wir so früh schon auf sein, wo das Fest doch erst am Abend erst anfängt?<< fragte sie.
>>Weil Feuerholz und Sitzgelegenheiten nicht ausreichen um ein Fest zu feiern. Sei froh dass wir nicht für das Essen sorgen mussten, das wäre um einiges mehr Arbeit gewesen. Vielleicht solltest du dir auch ein wenig Wasser ins Gesicht spritzen. Wenn du das getan hast solltet ihr beide endlich in der Lage sein das Essen hinauf zu tragen.<<
Nachdem auch sie sich am Bach erfrischt hatte gingen sie gemeinsam zum Hügel hinauf. Jeder beladen mit Essen.
>>Warum muss ausgerechnet ich das ungebratene Fleisch tragen?<< fragte Dereton in einem klagendem Ton.
>>Damit oben auch was ankommt du Gierschlund<< sie grinste als sie sah wie Er seinen entrüsteten Gesichtszug aufsetzte.
>>Ich ein Gierschlund? Ich würde doch kein Essen klauen. Höchstens ein klein wenig probieren. Man kann doch kein Essen zum verzehr freigeben das nicht vorher auf seine Tauglichkeit getestet worden ist.<< Es war deutlich zu sehen dass Er überaus stolz auf seine so spontan entstandene Ausrede war.
>>Solch edle Absichten hätte ich dir gar nicht zugetraut. Man sollte dich zu etwas ebenso edlem und ehrreichen ernennen. Wie wäre es mit, zum `größten, prächtigsten, erhabensten- <<
>> -Bürgermeister der je gelebt hat?<< warf Dereton dazwischen.
>>Quacksalber weit und breit<< beendete sie ihren Satz.
>>Ich hätte es wissen müssen<<
Grinsend stellte sie das Getragene auf einen Stamm und legte ein paar Nadelzweige darauf damit sich keine Tiere daran gut tun konnten. Ihr Bruder tat es ihr gleich.
Dereton ließ den Blick schweifen, und erblickte sogar bald darauf etwas das seine Aufmerksamkeit auf sich zog. Er ging hinüber zu der Wurzel die Er ins Auge gefasst hatte. Seine Schwester sah ihm argwöhnisch nach.
>>Hast du gestern etwas Moos übersehen?<<
>>Nein. Und selbst wenn, wäre es mir egal<< Er ging in die Hocke. >>sieh dir das an<<
Sie kam an die Seite ihres Bruders und erkannte gleich darauf was seine Aufmerksamkeit auf sich gelenkt hatte. Es war ein Zeichen, in der Wurzel die neben der Wurzel lag die gestern noch als einzige ein Zeichen trug. Die Zeichen waren auf beiden etwa gleich. Ein geöffnetes Auge oder viel mehr zwei geöffnete Augen. >>Sieht so aus als erwache Er.<<
>>Weil ein Verrückter, Zeichen in einen Baum kratzt? Die Augen schauen nicht einmal in die gleiche Richtung.<<
>>Aber derjenige der sie anbrachte, wollte uns doch damit ein Zeichen geben. Vielleicht sollen wir wachsam sein. Vielleicht wird etwas passieren dass man nur sieht wenn man genau hinschaut.<<
>>Vielleicht, aber ich glaube es kaum. Mach dir deswegen keine Gedanken. Wahrscheinlich wird nicht mehr passieren, als dass es jetzt nicht mehr ’das Auge Ered’s ’ heißt sondern ’die Augen Ered’s ’.<<
>>Das wird sich zeigen…<< sie sah aus als würde sie an etwas denken dass schon lange zurück lag.
Dereton wollte noch fragen was sie da im Sinn hatte, ließ es aber doch bleiben. Gemeinsam gingen sie wieder hinab zu ihrer Hütte um zu sehen was es als nächstes zu tun galt.










Dereton: Junge, 17 Jahre alt, braunes mittellanges Haar, braune Augen, keine Angst vorm Stein, Sohn der Liéna und des Bereton,

Liéna: Frau, 37 Jahre alt, braunes glattes mattes Haar, grüne Augen, Frau des Bereton, Mutter der Niéna und des Dereton,

Bereton: Mann, 38 Jahre alt, dunkelbraunes (mit grau drin) kurzes Haar, Zottelbart etwa 2cm lang, braune Augen, Mann der Liéna, Vater der Niéna und des Bereton,

Niéna: Mädchen, 16 Jahre alt, dunkelrotes Haar welches bis zur Mitte des Torsos reicht, Tochter der Liéna und des Bereton,

Ered: Geist der in dem Baum wohnt der auf dem Hügel wächst und den Stein Lithion bindet und bekämpft, der Baum ist eine Eiche dessen ringe spiralförmig läuft, ein Zeichen auf einer Wurzel hat welches 3 Jahre alt ist, es zeigt ein Auge,

Lithion: Dämon der in dem schwarzen Stein wohnt,




eigentlich sollte da ab und zu noch 3mal leerzeichen hin... meist vor ">>" aber das geht hier wohl nicht...
vorschläge sind gern gesehen und kritik kann ich durchaus vertragen. und wenn nicht... dann lösch ich sie einfach Razz
wenn fehler gefunden werden - und diese wird es sicher geben...- bitte ich darum die textstelle wo diese vorkamen zu kopieren und in einem beitrag einzufügen. die entsprechende stelle zu finden sollte noch kein problem darstellen. danke


Zuletzt von Moena am Fr Sep 05, 2008 4:39 pm bearbeitet; insgesamt 2-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Eine Geschichte... von Moe   Mi Aug 27, 2008 6:02 pm

affraid jetzt geht es hier auch nicht weiter!!!!
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BeitragThema: Re: Eine Geschichte... von Moe   Do Aug 28, 2008 5:01 pm

nicht weiter? du hast wahrscheinlichgarnicht gesehen dass ich noch einen 2ten teil eingefügt habe
und ausserdem weis ich noch nicht was als nächstes passieren soll... wollte mich noch mit euch bereden aber wenn keiner da ist... und zusätzlich wird ständig an der rechtschreibung gearbeitet. aber jetzt ist alles perfekt so lange ich nichts neues dazu kommt (was wohl bald so seien wird) denn miss kaja hat drüber geschaut und mir bis auf kommas alles was falsch war gesagt (und ich habs natürlich korigiert)
dazu muss ich sagen dass ich den 2ten teil nichtmal selbst in einem stück gelesen habe...
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BeitragThema: Re: Eine Geschichte... von Moe   Do Aug 28, 2008 8:14 pm

affraid natürlich habe ich den zweiten Teil gelesen!!!!!!!

und danach ging es nicht weiter......

Ich warte und zwar so: bounce
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BeitragThema: Re: Eine Geschichte... von Moe   Mo Sep 08, 2008 11:54 am

Da ich nun die Zeit habe, mich etwas intensiver mit deiner Geschichte zu befassen, werde ich jetzt schonunglos
Kritik üben.


1. Die Einleitung der Geschichte muss dringend überarbeitet werden. Das Wort "welche", das fast in jedem Satz
vorkommt, gibt dem Text einen tabellarischen Hintergrund. Es macht ihn steif.

2. Ich bekomme als Einleitung, eine Seite lang, einen Eichenbaum beschrieben, vor dem ein schwarzer Stein liegt.
Die detaillierte Schilderung ist sehr sehr gut, zumal es Leser gibt, die dergleichen besonders bevorzugen.
Ich gehöre leider nicht zu diesem Leserstamm, womit ich persönlich, ein Buch, das mit den Worten " Grün waren die Blätter." gar nicht kaufen würde, besonders, da ich es ja auf eine Phantasiegeschichte abgesehen habe und nicht
auf eine Pflegeanleitung einer speziellen Eiche.
Deshalb schreibe ich die Einleitung jetzt mal ganz kesser Weise so um, wie ich sie zu Papier bringen würde.

"Dereton!"
Die melodische Stimme seiner Mutter, liess den Siebzehnjährigen verschlafen blinzeln. Eigentlich würde er sich gerne noch einmal umdrehen und ein wenig weiter schlafen, aber er wusste, wenn er dies tat, käme schon bald seine Schwester Niena angelaufen, um ihn solnage an den Füssen zu kitzeln, bis er endlich aufstand.
Sich ausgiebig räkelnd, setzt er sich auf, gerade in dem Moment, als seine Schwester den Raum auch schon erstürmte, sich lachend auf seine Beine warf und ihre Finger über Fusssohlen krabbeln liess.
"Ich bin doch schon wach!" gillerte Dereton vergnügt, nebenbei sichtlich bemüht, seine Füsse vor den Angriffen der Schwester zu retten.
Die Sechzehnjährige Niena grinste ihn breit an. " Du weisst, was du heute zu tun hast, also raus aus den Federn!" Übermütig packte sie seine Bettdecke, um mit ihr vergnügt davon zu eilen.
Dereton schmunzelte ihr hinterher. "Ohne ein gescheites Frühstück" rief er ihr dann nach, "bin ich viel zu schwach, um auf den Hügel zu klettern!"
"Steht schon auf dem Tisch!" tönte die Stimme seiner Schwester zurück.
"Nun, dann....." Dereton sprang aus dem Bett.
Nach einem ausgiebigen Frühstück, machte er sich auf den Weg, in den Wald, hinauf zu dem Hügel, auf dem die alte Eiche stand. In diesem Jahr war es seine Aufgabe, den Baum für das alljährliche Frühlingsfest vorzubereiten.
Mit kritischem Auge, liess er seinen Blick über die spiralförmig verlaufende Rinde gleiten. Es hatte den Anschein, als würde der Baum sich ganz langsam drehen, aber dem war nicht so, denn seine, teilweise herrausragenden alten Wurzeln, waren fest und unbeweglich mit der Erde verankert.
Dereton seufzte kurz, bevor er sich an die Arbeit machte. Der Haupteil seiner Arbeit bestand darin, diese Wurzeln von Moosen und Flechten zu befreien, damit sie dem Baum nicht die Kraft entzogen und er das Licht der Sonne uneingeschränkt aufnehmen konnte.
Angeblich brauchte er diese Kraft, um den schwarzen Stein fest zu halten, den einige der Wurzeln umfassten. Wie der Stein an diesen Platz kam oder woher er überhaupt stammte, wusste niemand mehr im Dorf, aber er war der Hauptgrund, dass es dieses Frühlingsfest gab. Es sollte den Geist erheitern, der in der alten Eiche lebte und den Stein bewachte, denn es hiess, der Stein sei durch und durch böse, und seine sonderbare Aura wäre eine unsichtbare Welle der Zerstörung, die das ganze Dorf erfassen würde, sollte er sich aus den Wurzeln der Eiche lösen und den Hang hinab, durch den Wald kullern.
Dereton sah zufrieden auf sein Werk. Er hatte die Wurzeln vom Moos befreit und musste den Unrat jetzt nur noch beiseite schaffen........


3. Ich komme zu dem Thema: ich weiss nicht so genau, wie es jetzt weiter gehen soll, vielleicht lasse ich den Bruder sterben und die Schwester übernimmt die Hauptrolle.
Hier stellte ich die Frage: Warum?
Die Antwort war: Weil die meisten Hauptdarsteller männlich sind.
Ich teile zwar diese Ansicht nicht, weil es ebensoviele Hauptdarstellerinen, wie Darsteller gibt (einige Beispiele: Lara Croft, Schneewittchen, Emely Rose, Anne Frank, und selbst Buffy, die Dämonenjägerin gehört dazu.) aber wenn dir eine Dame in der Hauptrolle lieber ist, dann sollst du sie haben.
Fassen wir daher rasch das nächste Kapitel zusammen. Dereton Überfrisst sich auf dem Fest, die Schwester übernimmt den Fall...... Und wie geht es jetzt weiter?

Ich mag mich irren, aber dass es nicht weiter geht, scheint nichts mit der Besetzung der Hauptrolle zu tun zu haben. Du musst die Ursache für diese Schreibblockade finden. Ich zähle dir hier mal die häufigsten Ursachen auf.



1.1Der Schriftsteller James N. Frey sagte: Wenn Sie keine Figuren erschaffen können, die in der Phantasie des Lesers lebendig werden, können Sie keinen Roman schreiben.
Könnte sich hiermit erklären, warum du deinen Hauptdarsteller nach ein paar Seiten sterben lassen und ihn durch seine
Schwester ersetzen willst? Ist sie lebendiger?


2.1 Allein die Tatsache, Phantasie Figuren zu basteln, oder den Lesestoff in vollen Massen in sich hinein zu schlingen,
beschert einem noch lange nicht das Talent, Phantasiegeschichten selbst schreiben zu können.
Hast du dir vielleicht die falsche Kathegorie ausgesucht?

3. 1liegt die Blockade möglicherweise an einem Ereignis, dass keine der Figuren haben möchte, weil sie es für albern, witzlos, unkreativ oder gar zum kotzen finden?



4. Als nächstes widme ich mich dem Thema, kann denn das, was da beschrieben ist, über sein?

Ich entnehme dem Text folgendes: "Der Stein, samt Baum, stand auf einem Hügel, welcher seinerseits in einem Wald stand." "Die Bewohner, welche in der Nähe wohnten"


"... und ging den Hügel hinab, zu Mutter, welche ihn gerufen hatte."

mit wieviel Dezibel, mag die Frau gebrüllt haben, dass ihr Sohn sie, im Wald, auf dem Hügel, gehört hat?


Sehr unwahrscheinlich ist es auch, das jedes Jahr neue Sitzstämme auf den Hügel geschafft werden. Da Holz sehr langsam verwiddert, denke ich, stehen noch die vom Vorjahr da.
Wie dem auch sei, inmitten auf dem Weg zum Vater, dessen Haarfarbe er nicht hat, aber dessen Augenfarbe in Braun, weil die Haarfarbe hat er von seiner Mutter und seine Schwester, die hat die deren grünen Augen und er klaubt dem Vater die Axt aus dem Gürtel.....
Das braucht dringend überarbeiten!!!!!
Die Beschreibung des Vaters, passt gut, weil er die Person ist, mit der Dereton sich gerade beschäftigt.
Den Rest der FAmilie, würde ich daher ebenso beschreiben, wenn Dereton sich mit ihnen befasst.



So, fürs erste, hast du jetzt genug mit Sortieren und umschreiben zu tun. Und wenn das geschafft ist, dann geht es
vielleicht automatisch weiter.

^^ Liebe Grüsse von Melina.
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BeitragThema: Re: Eine Geschichte... von Moe   Di Sep 09, 2008 8:41 pm

ich werde es nicht ändern und zu dem dezibel problem: ich sagte HÜGEL! nicht berg der auf der spitze keinen schnee hat weil er 2 km über dem wolkenpegel liegt. du hast mir nciht geholfen aber ich danke dir dennoch für den versuch. viel spaß beim weiter schreiben
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BeitragThema: Re: Eine Geschichte... von Moe   Mi Sep 10, 2008 3:30 pm

1. Entscheidend ist die Entfernung, nicht die Umgebung.
2. Ich schreibe hier gewiss keine Zeile weiter, diese Mühe erspare ich mir, da es dir ja doch nicht hilft.
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